Empfehlung
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Booker Prize 2011 Julian Barnes ist der diesjährige Gewinner des mit £50,000 dotierten Man Booker Prize for Fiction. Er erhält den Preis für seinen Roman The Sense of an Ending, erschienen bei Jonathan Cape. Die deutsche Ausgabe wird unter dem Titel Vom Ende einer Geschichte im November bei Kiepenheuer und Witsch erscheinen. Der Londoner Autor Barnes war der Favorit der Buchmacher seit der Bekanntgabe der Shortlist am 6. September. Barnes schaffte es bereits dreimal auf die Shortlist des renommierten Britischen Buchpreises: damals waren es die Romane Arthur and George (2005), England, England (1998) und Flaubert's Parrot (1984). |
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Autorenportrait Julian Barnes hat bereits zehn Romane, drei Bände mit Kurzgeschichten und zahlreiche journalistische Arbeiten veröffentlicht. Sein Werk wurde in mehr als dreißig Sprachen übersetzt. In Frankreich ist er der einzige Schriftsteller, der sowohl den Prix Médicis (für Flaubert's Parrot) als auch den Prix Femina (für Talking it Over)erhalten hat. 2004 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur und 2011 den David Cohen Prize for Literature für sein Lebenswerk. Der Autor wurde 1964 geboren und lebt in London |
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Vom Ende einer Geschichte (The sense of an ending) Wie sicher ist Erinnerung, wie unveränderlich die eigene Vergangenheit? Tony Webster muss lernen, dass Geschehnisse, die lange zurückliegen und von denen er glaubte, sie nie mehr hinterfragen zu müssen, plötzlich in einem ganz neuen Licht erscheinen. |
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Nichts, was man fürchten müsste (Nothing to be frightened of) »Was soll eigentlich dieses ganze Tamtam um den Tod?«, fragt nüchtern Julian Barnes’ Mutter. Aber ihr Sohn kann deshalb oft nicht schlafen: »Ich erklärte ihr, mir widerstrebe eben der Gedanke daran.« Und so erzählt er die anekdotenreiche Geschichte vom Leben und Sterben der sehr britisch zugeknöpften Familie Barnes. Seine wahren Angehörigen sind für den Autor jedoch Schriftsteller und Komponisten wie Stendhal, Flaubert und Strawinsky. Brillant, geistreich und witzig wie immer, setzt sich Julina Barnes mit einem Thema auseinander, das jeden ein Leben lang betrifft. "Das witzigste, bewegendste und offenherzigste Buch über den Tod, das man sich vorstellen kann." Michael Maar, FAZ |
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Arthur und George (Arthur and George) Arthur Conan Doyle, Erfinder der berühmtesten Detektivfigur der Literaturgeschichte, klärt einen Justizirrtum auf Arthur Conan Doyle und George Edalji könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine, aus niederem schottischen Adel stammend, wird Augenarzt, dann ein erfolgreicher Schriftsteller und einer der berühmtesten Männer seiner Zeit. Der andere, Sohn eines anglikanischen Dorfpfarrers indischer Herkunft, führt ein bescheidenes Leben als Provinzanwalt. Die Wege der beiden Männer kreuzen sich, als Arthur in die Rolle des Sherlock Holmes schlüpft, um George zu helfen, der Opfer eines rassistisch motivierten Justizirrtums wird. |
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Der Zitronentisch (The Lemon Table) Ein vielfältiger und geistreicher Blick auf das Alter. |
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Flauberts Papagei (Flaubert's Parrot) Welcher der beiden ausgestopften Papageien hat Flaubert zu einem seiner grössten Werke inspiriert? Warum hat der Meister die Augenfarbe von Madame Bovary verändert? Und warum sind diese Details so wichtig für den exzentrischen Arzt im Ruhestand Geoffrey Braithwaite? In seiner ebenso brillanten wie geistreichen literarischen Tour de Force ergründet Julian Barnes nicht nur die Obsession des Dr. Braithwaite. "In der Tat lässt sich kaum ein sinnvolleres Vergnügen vorstellen als die Lektüre dieses Buches." Klaus Modick, Frankfurter Rundschau |